Wie ändere ich meine negativen Gedanken über mich?
- Stefanie Blochwitz
- 9. Aug.
- 2 Min. Lesezeit
Warum dein innerer Dialog entscheidend ist – und wie du ihn neu ausrichten kannst
💡 Keypoints
Deine Gedanken formen, wie du dich siehst – und wie du handelst
Negative Selbstgespräche schwächen Selbstvertrauen und Lebensfreude
Veränderung beginnt im Kleinen – mit bewusst gewählten Worten
Selbstfreundlichkeit ist trainierbar wie ein Muskel
Der Blick auf dich selbst kann zu deiner größten Stärke werden
Vielleicht kennst du das:
Du stehst vor dem Spiegel – und noch bevor du hinsiehst, weißt du, was du sagen wirst.
Nicht freundlich. Nicht ermutigend. Sondern ein stiller, routinierter Angriff auf dich selbst.
Diese Gedanken kommen nicht von ungefähr.
Sie sind Muster, die sich über Jahre eingeschliffen haben – aus Erfahrungen, Vergleichen, Erwartungsdruck.

Aber: Muster lassen sich ändern.
Schritt 1: Den Autopiloten erkennen
Oft merken wir gar nicht, wie hart wir mit uns reden. Achte in den nächsten Tagen darauf, welche Sätze du innerlich wiederholst. Schreib sie auf – schwarz auf weiß. Nur was sichtbar ist, kannst du verändern.
Schritt 2: Worte bewusst wählen
Frage dich: „Würde ich so mit einer Freundin reden?“ Wenn die Antwort „Nein“ ist, ändere den Satz. Statt „Das schaffst du nie“ → „Ich darf Schritt für Schritt gehen“. Statt „Ich sehe furchtbar aus“ → „Ich bin heute müde, und das ist okay“.
Schritt 3: Kleine Rituale für einen neuen Dialog
Setze dir Anker im Alltag:
Morgens: Ein Satz, den du dir bewusst sagst, bevor du zum Handy greifst
Vor Terminen: Eine kurze Erinnerung an deine Stärken
Vor dem Schlafen: Drei Dinge, die heute gut waren
So trainierst du dein Gehirn auf neue Bahnen.
Was das mit Fotografie zu tun hat und wie du aus deinen negativen Gedanken kommen kannst:
Bei Embrace & Shine erlebe ich es immer wieder: Frauen, die sich auf Bildern nicht leiden können, sprechen oft jahrelang negativ mit sich. Ein Shooting kann zum Wendepunkt werden – nicht, weil sich dein Aussehen ändert, sondern weil du dich neu siehst. Und dieser neue Blick kann deinen inneren Dialog nachhaltig verändern.

Q&A: Häufige Fragen
Wie lange dauert es, bis sich meine Gedanken verändern? Das ist individuell. Erste Veränderungen spürst du oft schon nach wenigen Wochen, wenn du konsequent übst.
Was, wenn ich das Gefühl habe, ich glaube mir die positiven Sätze nicht? Das ist normal. Beginne mit neutralen Formulierungen, die sich ehrlich anfühlen. Dein Vertrauen wächst mit der Zeit.
Kann ein Fotoshooting wirklich helfen? Ja – wenn es nicht darum geht, eine Rolle zu spielen, sondern dich so zu zeigen, wie du bist. Sichtbarkeit nach außen beeinflusst, wie du dich innen wahrnimmst.
Was, wenn ich mich immer wieder bei negativen Gedanken ertappe? Erkenne sie – und entscheide dich bewusst für eine neue Formulierung. Jeder Moment ist eine neue Chance.
Fazit
Negative Gedanken sind nicht „du“. Sie sind Gewohnheiten. Und jede Gewohnheit lässt sich verändern – Schritt für Schritt, Wort für Wort.




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